ABB senkt Emissionen um 39 Prozent

15. März 2022 12:35

Zürich - ABB hat die CO2-Emissionen an seinen Standorten 2021 gegenüber 2019 um 39 Prozent gesenkt. Das grösste Potenzial für Klimaschutz sieht der Zürcher Technologiekonzern aber in seinen Produkten. Sie haben Kunden 2021 die Vermeidung von 11,5 Megatonnen CO2-Emissionen ermöglicht. Für die Zukunft setzt sich ABB hohe Ziele im Rahmen der Kreislaufwirtschaft.

Im ersten Jahr seit Einführung der Nachhaltigkeitsstrategie 2030 habe ABB seine eigenen CO2-Emissionen gegenüber denen des Referenzjahrs 2019 um 39 Prozent gesenkt, informiert der Zürcher Technologiekonzern in einer Mitteilung. Bis 2030 will ABB an den eigenen Standorten vollkommen klimaneutral produzieren. Zudem hat sich ABB in der im Dezember 2021 präsentierten Nachhaltigkeitsstrategie das Ziel gesetzt, bis 2030 mindestens 80 Prozent der eigenen Produkte nach den Grundsätze der Kreislaufwirtschaft zu behandeln.

„Wir sind davon überzeugt, dass Technologie der Schlüssel zu einer nachhaltigen Zukunft und zur Bewältigung des Klimawandels ist“, wird Theodor Swedjemark, Chief Communications and Sustainability Officer von ABB, in der Mitteilung zitiert. „Auch wenn wir auf gutem Weg sind, unser Ziel der Klimaneutralität an unseren eigenen Standorten bis 2030 zu erreichen, werden wir die grösste Wirkung mit den führenden Technologien erzielen, die ABB ihren Kunden bereitstellt.“ Im Berichtsjahr haben es Produkte und Dienstleistungen von ABB Kunden ermöglicht, ihre Emissionen um 11,5 Megatonnen CO2-Äquivalente zu senken, schreibt der Konzern.

Als einer der ersten in der Branche lege ABB auch die Eignung des eigenen Portfolios im Rahmen der EU-Bewertungskriterien für eine ökologisch nachhaltige Wirtschaftsweise (Taxonomie) offen, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Zudem will ABB wo immer möglich keine Abfälle mehr auf Deponien entsorgen. Derzeit verzichten bereits 40 Prozent der weltweit rund 440 Standorte auf Deponien. Detaillierte Informationen zu allen Zielen und dem Stand ihrer Umsetzung stellt ABB in seinem Nachhaltigkeitsbericht 2021 bereit. hs

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