ABB verzeichnet Auftragsplus von 21 Prozent

21. April 2022 11:38

Zürich - Der Umsatz von ABB ist im ersten Quartal 2022 auf 7 Milliarden Dollar gestiegen. Der Auftragseingang legte um 21 Prozent auf 9,4 Milliarden zu. Bei einem operativen Gewinn von 997 Millionen Dollar lag die Marge bei 14,3 Prozent.

Der weltweit tätige Zürcher Technologiekonzern ABB hat laut Medienmitteilung im ersten Quartal 2022 ein deutliches Plus beim Auftragseingang verzeichnet. Der legte um 21 Prozent auf 9,4 Milliarden Dollar zu. Der Umsatz stieg gegenüber dem ersten Quartal 2021 leicht um 1 Prozent auf  7 Milliarden Dollar. „ABB ist trotz zahlreicher externer Unwägbarkeiten mit einer vielversprechenden  Performance ins Jahr gestartet. Für 2022 erwarte ich eine Verbesserung der Profitabilität, einen soliden Cashflow und die Umsetzung unserer geplanten Portfoliomassnahmen“, wird CEO Björn Rosengren zum Quartalsergebnis zitiert.

Das Ergebnis der Geschäftstätigkeit wird in der Medienmitteilung mit 857 Millionen Dollar angegeben, eine Steigerung um 8 Prozent gegenüber dem Vorjahrsquartal mit 797 Millionen. Das operative EBITA, der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen, lag bei 997 Millionen Dollar, was eine Margevon 14,3 Prozent des operativen Umsatzes bedeutet. Das Ziel des Unternehmen liegt hier bei 15 Prozent. Der Gewinn pro Aktie wird mit 0,31 Dollar angegeben, ein Plus von 25 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2021. Beim Cashflow war ein Rückgang erwartet worden, allerdings nicht in der per Quartalsende festgestellten Höhe von minus 573 Millionen Dollar.

ABB erwartet für das zweite Quartal ähnliche Ergebnisse wie zum Jahresstart. Für das Gesamtjahr 2022 „erwarten wir eine stete Verbesserung der Marge im Hinblick auf das Ziel von mindestens 15 Prozent ab 2023“, heisst es in der Medienmitteilung. gba 

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