Julius Bär Gruppe fährt Rekordgewinn ein

23. Juli 2018 12:04

Zürich - Die Julius Bär Gruppe hat Erträge, Betriebsergebnis und Kundenvermögen in der ersten Jahreshälfte 2018 deutlich steigern können. Als Konzernergebnis wurde ein Rekordgewinn ausgewiesen. Auch das Aufwand-Ertrag-Verhältnis konnte verbessert werden.

Einer Mitteilung der Julius Bär Gruppe zufolge hat die Zürcher Privatbankengruppe im ersten Semester des laufenden Geschäftsjahres einen Betriebsertrag in Höhe von 1,789 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2017 entspricht dies einem Wachstum um 12 Prozent. Den Erträgen standen Aufwände in Gesamthöhe von 1,246 Milliarden Franken gegenüber, 8 Prozent mehr als im Vorjahressemester. Unter Ausklammerung akquisitionsbedingter Erträge und Aufwände konnte das Aufwand-Ertrag-Verhältnis um 1,8 Prozentpunkte auf 67,3 Prozent verbessert werden. Die verwalteten Kundenvermögen stiegen seit Ende 2017 um 3 Prozent auf 400 Milliarden Franken an.

Als Konzerngewinn nach Steuern wurden 444 Millionen Franken ausgewiesen, 24 Prozent mehr als im ersten Semester 2017. „Ich freue mich, dass wir unsere Zielvorgaben fortlaufend erreichen und heute den bis dato höchsten Konzerngewinn ausweisen“, wird Bernhard Hodler, Chief Executive Officer der Julius Bär Gruppe AG, zu diesem Rekordwert in der Mitteilung zitiert. „Aufgrund der derzeitigen Prognosen bleibe ich zuversichtlich, dass wir unsere Ziele bezüglich Nettozuflüssen und Kosteneffizienz dieses Jahr erreichen werden.“  Allerdings hätten die Finanzmärkte die erste Jahreshälfte nach einem starken Beginn „angesichts möglicher Auswirkungen handelspolitischer Spannungen und eines bevorstehenden Endes der quantitativen Lockerung eher verhalten“ beendet. hs

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