Markus Bernsteiner soll Stadler leiten

31. August 2022 12:13

Bussnang TG - Markus Bernsteiner löst per Jahresbeginn 2023 Peter Spuhler als Gruppen-CEO bei Stadler ab. Der Maschinenmechaniker und Betriebswirt ist bisher als stellvertretender CEO tätig gewesen. Spuhler selbst wird als Vorsitzender des Verwaltungsrats den Strategieprozess des Zugbauers leiten.

Markus Bernsteiner wird zum 1. Januar 2023 das Amt des Gruppen-CEO bei Stadler übernehmen, informiert der weltweit aktive Thurgauer Schienenfahrzeugbauer in einer Mitteilung. Der Maschinenmechaniker, Betriebstechniker und Betriebswirt löst Peter Spuhler ab, der die Unternehmensgruppe seit dem Weggang von Thomas Ahlburg im Mai 2020 interimistisch führt. In Zukunft werde Spuhler sich wieder als Verwaltungsratspräsident auf die Führung des Strategieprozess von Stadler konzentrieren, heisst es in der Mitteilung. 

Der 55-jährige Bernsteiner ist seit 1999 in verschiedenen Positionen für Stadler aktiv. Aktuell agiert er als stellvertretender Gruppen-CEO, Executice Vice President der Division Schweiz und Leiter der Stadler-Werke in Bussnang und St.Margarethen SG. „Ich bin überzeugt davon, dass wir mit dem breiten Fachwissen im Schienenfahrzeugbau und der Führungskompetenz von Markus Bernsteiner die besten Voraussetzungen haben, den sehr hohen Auftragsbestand erfolgreich abzuwickeln und die Profitabilität des Unternehmens weiter zu steigern“, wird Spuhler in der Mitteilung zitiert. 

Der Auftragsbestand von Stadler lag per Ende Juni mit 21,7 Milliarden Franken um 22 Prozent höher als Ende 2021, informiert Stadler in einer weiteren Mitteilung. Der Umsatz im ersten Halbjahr 2022 fiel mit 1,5 Milliarden Franken um 4 Prozent höher als im Vorjahressemester aus. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern wurde von einem positiven Einmaleffekt im Zusammenhang mit der Übernahme der Bär Bahnsicherung in Fehraltorf ZH um 36 Prozent auf 66,8 Millionen Franken gesteigert. Der Reingewinn fiel jedoch aufgrund von Kursverlusten im Finanzergebnis mit 2,4 Millionen Franken um 23,9 Millionen Franken geringer aus als im ersten Halbjahr 2021. hs

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