Beradi bietet Lösungen für Arbeitsmodelle im Alter

02. Februar 2023 09:17

Hemmental SH - Das System der Lohnträgerschaft der Beradi GmbH ermöglicht es Unternehmen, insbesondere auch ältere Mitarbeitende zu gewinnen oder länger zu binden. Damit trägt es dazu bei, den Fachkräftemangel effektiv zu bekämpfen.

Das Beratungsunternehmen Beradi eröffnet mit Beradi Payrolling gerade auch für ältere Fachkräfte bessere Chancen auf Beschäftigung im Rahmen neuer Arbeitsmodelle. Laut einer Medienmitteilung könnten diese mithilfe einer Lohnträgerschaft einfach in bestehende Organisationen integriert werden. Für alle Beteiligten vorteilhafte Arbeitsvereinbarungen würden im Rahmen eines faktenbasierten Dialogs über Präferenzen gestaltet. Eckpunkte sind hierbei Flexibilität, Freiberuflichkeit, Arbeitszeit- und Rentenwünsche. Letztlich schliesst Beradi einen Dienstleistungsvertrag mit dem Unternehmen und einen Arbeitsvertrag mit der Fachkraft. Dieser beinhalte soziale Absicherung und administrative Unterstützung, heisst es.

Gemäss Beradi-CEO Bert van Kampen unterstütze man somit Unternehmen, die sich auf ältere Arbeitnehmende als wichtigen Teil ihrer Gesamtstrategie konzentrieren. Fachkräfte ab dem Alter von rund 50 Jahren seien ein Schlüsselelement im Kampf gegen den grassierenden Fachkräftemangel. In der Mitteilung wird eine Untersuchung des Beratungsunternehmens Deloitte zitiert, wonach in der Schweiz bis 2030 circa eine halbe Millionen Arbeitskräfte fehlen könnten. Zudem werde aufgezeigt, dass rund 50 Prozent der 50- bis 64-Jährigen – über eine halbe Millionen Menschen – gern über das Rentenalter hinaus arbeiten würden. Vielfach hätten sie jedoch nicht die Möglichkeit, da passende Arbeitsmodelle fehlten. 

Dazu sagt Bert van Kampen: „Ältere Fachkräfte brauchen flexible Strukturen und angemessene Anreize, um am Markt teilzunehmen.“ Deshalb biete Beradi Win-Win-Lösungen in Bezug auf die Anpassung von Beschäftigungsmodellen, Jobrollen und Arbeitsbedingungen für Arbeitnehmende über 50. Die Integration dieser Fachkräfte wird laut der Mitteilung nicht zuletzt auch aufgrund der Schweizer Debatte um die Sicherheit der Rente immer relevanter. yvh