Flughafen Zürich stellt Schutzkonzept vor

28. Mai 2020 12:59

Kloten ZH - Die Flughafen Zürich AG hat gemeinsam mit ihren Partnern ein Schutzkonzept erarbeitet. Passagieren wird das Tragen von Masken empfohlen. Ausserdem werden beispielsweise Schutzscheiben an Schaltern installiert und die Reinigung verstärkt.

Der Flughafen Zürich rechnet nach den Grenzöffnungen im Juni mit einem Anstieg des Luftverkehrs und der Passagierzahlen. Gemeinsam mit Flughafenpolizei, Swiss und Swissport hat er daher ein Schutzkonzept erarbeitet. Das Ziel ist es, Reisende, Besucher und Mitarbeitende bestmöglich zu schützen und sichere Flugreisen zu ermöglichen, heisst es in einer Mitteilung.

Eine Maskenpflicht wird es am Flughafen und in den Swiss-Flügen nicht geben. Allerdings wird Passagieren das Tragen von Masken empfohlen – insbesondere, weil es am Flughafen nicht immer möglich ist, genügend Abstand zu halten.

Weiter werden die Reinigungsintervalle erhöht und zwei neue Putzroboter eingesetzt. Es wurden zudem bereits 200 Desinfikationsspender installiert. Masken und Hygieneartikel können an speziell dafür aufgestellten Automaten erworben werden.

Bei den Schaltern sind den Angaben zufolge Plexiglas-Schutzscheiben installiert worden. Die Sicherheitskontrollen werden weiterhin im Rahmen der geltenden Vorschriften durchgeführt. Bei den Grenzkontrollen werden möglichst viele Schalter geöffnet, um einen raschen Abfluss der anstehenden Passagiere zu gewährleisten. Beim Boarding werden nach Möglichkeit keine gegenüberliegenden Gates genutzt.

„Für uns hat oberste Priorität, dass Passagiere, Besuchende und alle Mitarbeitenden am Flughafen Zürich maximal geschützt werden und ein sicheres Gefühl beim Reisen und Arbeiten haben“, sagt Stefan Tschudin, Chief Operation Officer bei der Flughafen Zürich AG. Die Massnahmen werden fortlaufend neu beurteilt und, wenn nötig, angepasst. ssp

Aktuelles im Firmenwiki