Diagnostikgeschäft treibt Umsätze von Roche

20. Oktober 2021 14:57

Basel - Roche hat seine Umsätze in den ersten neun Monaten 2021 um 6 Prozent auf über 46 Milliarden Franken steigern können. Das Wachstum wurde vor allem vom Geschäftsbereich Diagnostics getragen. Der Konzern erhöht seinen Ausblick für das Gesamtjahr.

Einer Mitteilung von Roche zufolge hat der Basler Pharmakonzern in den ersten drei Quartalen 2021 weltweit Konzernverkäufe in Gesamthöhe von 46,68 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Vergleich zur Vorjahresperiode entspricht dies einem Wachstum um 6 Prozent. Die Verkäufe im Geschäftsbereich Pharma blieben dabei mit 33,38 Milliarden Franken um 3 Prozent unter dem Vorjahreswert. Die Umsätze im Geschäftsbereich Diagnostics legten dagegen um 38 Prozent auf 13,31 Milliarden Franken zu.

„Aufgrund der Delta-Variante war die Nachfrage nach Corona-Tests auch im dritten Quartal hoch und trug zusammen mit den neu eingeführten Medikamenten und Diagnostika-Plattformen wesentlich zum guten Verkaufswachstum bei“, wird Severin Schwan in der Mitteilung zitiert. Der Konzernchef weist in der Mitteilung auch auf „wichtige Fortschritte bei unserer Produkte-Pipeline“ hin.  In Konsequenz erhöhe Roche „den Ausblick für das Gesamtjahr“.

Neu strebt der Konzern „ein Verkaufswachstum im mittleren einstelligen Bereich zu konstanten Wechselkursen“an, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Bisher war Roche von einem Wachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Bereich ausgegangen.

In der Mitteilung geht Roche auch auf wichtige Entwicklungen im dritten Quartal 2021 ein. Derzeit habe das Unternehmen insgesamt 17 Medikamente in der späten Entwicklung oder im Zulassungsprozess. Im September hat der Konzern zudem eine Vertrag über die vollständige Übernahme von TIB Molbiol unterzeichnet. Der Unternehmenskauf soll das Angebot von Roche an Tests für Infektionskrankheiten erweitern. hs

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