Venture Kick vergibt Fördergelder

15. Juni 2020 11:50

Schlieren ZH - Die Initiative Venture Kick hat 450'000 Franken an drei Start-ups vergeben. Die Jungunternehmen entwickeln eine Erdöl-Alternative, ein Mini-Kraftwerk auf Basis von Brennstoffzellen und eine Plattform für Lehrkräfte.

Venture Kick unterstützt Bloom Biorenewables aus Freiburg, INERGIO aus Lausanne und SYLVA aus Zürich mit jeweils 150'000 Franken, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Bloom Biorenewables, eine Ausgliederung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL), „wandelt Pflanzen in erneuerbare Materialien und Energie um und ersetzt so schädliche Erdölprodukte“, heisst es in der Mitteilung. „Venture Kick hat die Transformation unseres Unternehmens beschleunigt, indem wir unseren Fokus von der Technologie auf die Kunden verlagert haben“, wird Florent Héroguel zitiert, Mitgründer und COO.

INERGIO „entwickelt und vermarktet ein innovatives modulares, leichtes und effizientes Energiesystem, das sauberen Strom liefert, wo immer er benötigt wird“. Das miniaturisierte Kraftwerk auf Brennstoffzellenbasis kann den Platzbedarf um 90 Prozent reduzieren. Venture Kick „zwang und drängte uns, aus unserer Komfortzone herauszukommen und aus einer im Labor entstandenen Technologie einen echten Business Case aufzubauen“, sagt Firmengründer Mahmoud Hadad. Und SYLVA hat eine gleichnamige integrierte Lern- und Bewertungsplattform für Lehrpersonen aufgebaut, „die Lernkonzepte durch Interaktivität verstärkt und eine intelligente automatische Einstufung ermöglicht“, wie Venture Kick informiert. „Die Zusammenarbeit mit den anderen Teams während des Venture-Kick-Prozesses war grossartig, wir konnten uns auf vielen Ebenen auf die Herausforderungen der anderen Teams beziehen und erhielten sehr durchdachtes, kritisches Feedback“, heisst es von Mitgründerin Jessica Sudo.

Die Förderinitiative Venture Kick unterstützt Jungunternehmen von der Idee bis zur Firmengründung. Die Venture Kick Stiftung hat das IFJ Institut für Jungunternehmen, welches in Schlieren, St.Gallen und Lausanne vertreten ist, mit der Durchführung der Initiative mandatiert. jh

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