Fröhlich Info AG lebt Nachhaltigkeit

20. Oktober 2020 12:06

Zollikon ZH - Bei der Fröhlich Info AG gehört Nachhaltigkeit zur Firmenkultur. Nicht vermeidbare CO2-Emissionen werden über ein Projekt in Madagaskar kompensiert. Daran beteiligen sich auch Kunden des Unternehmens für Kommunikation, Gestaltung und Produktion von Medien.

Die Fröhlich Info AG wird bereits in der dritten Generation als Familienunternehmen geführt. Dabei lebten die Inhaber „seit jeher nach klaren sozialen und ökologischen Grundsätzen“, erläutern die derzeitigen Firmenchefs Claudia und Heinz Eberle-Fröhlich im Interview mit dem Magazin „swiss print+communication“ des Verbands der grafischen Industrie, Viscom. Nachhaltigkeit ist für das Unternehmerpaar kein Trend, sondern sowohl „ein Gebot der Stunde“ als auch „ein Lebensstil“.

Als die Firma bereits Anfang der 1990er Jahre „viel Geld“ in eine Solaranlage investierte, hätten „ein paar Branchenkollegen nur ein Lächeln übrig“ gehabt, meint Claudia Eberle-Fröhlich. Richtig umgesetzt sei Ökologie jedoch „durchaus ökonomisch“, erklärt die Unternehmerin, die bei der Fröhlich Info AG für Marketing, Verkauf und Personalwesen zuständig ist. Dabei hat sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt, nicht nur klimaneutral zu drucken, sondern so viel CO2 wie möglich zu vermeiden.

Um dieses Ziel zu erreichen, werden Kunden mit zwei unternehmenseigenen Elektrofahrzeugen beliefert. Die Solaranlage auf dem Dach deckt die Hälfte des Strombedarfs, für die andere Hälfte bezieht die Fröhlich Info AG 100 Prozent zertifizierten Ökostrom mit dem Label naturmade star. Nicht vermeidbare Emissionen werden über ein Projekt von my climate in Madagaskar kompensiert.

Die Kunden reagierten durchweg positiv auf das Engagement für Nachhaltigkeit, führt Heinz Eberle-Fröhlich im Interview aus. „Auf der Rechnung wird die CO2-Belastung ausgewiesen“, erläutert der für die Finanzen und den technischen Bereich der Fröhlich Info AG zuständige Unternehmer. Zudem sei der Anteil der Kunden, die sich an der Kompensation beteiligen, seit 2008 von 30 auf 80 Prozent gestiegen. hs

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