Bossard wächst zweistellig

13. Januar 2022 11:41

Zug - Die Bossard Gruppe hat ihre Umsätze im Geschäftsjahr 2021 im Jahresvergleich um 22 Prozent auf 995 Millionen Franken steigern können. Damit setzt der weltweit aktive Zuger Schrauben- und Logistikkonzern seinen seit Ende 2020 ungebrochenen Wachstumskurs fort.

Einer Mitteilung der Bossard Gruppe zufolge hat der weltweit aktive Schrauben- und Logistikkonzern mit Sitz in Zug im Geschäftsjahr 2021 Umsätze in Gesamthöhe von 995,1 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 22,4 Prozent. Das organische Wachstum wird in der Mitteilung auf 21,1 Prozent beziffert. Zum Wachstum haben zudem Wechselkurseffekte und Akquisitionen beigetragen.

„Das seit dem vierten Quartal 2020 von einem breit abgestützten Wirtschaftsaufschwung getragene Wachstum der Bossard Gruppe“ habe sich somit auch im letzten Quartal 2021 fortgesetzt, heisst es in der Mitteilung. Dort verweist die Gruppe zudem auf weitere Marktanteilsgewinne und ein starkes wirtschaftliches Umfeld als Hintergrund für die positive Entwicklung. Zum Umsatzwachstum haben alle Marktregionen von Bossard beigetragen.

Das höchste absolute Wachstum wurde dabei in der wichtigsten Marktregion Europa erzielt. Hier legten die Umsätze im Jahresvergleich von 466,2 Millionen auf 574,0 Millionen Franken zu. Hier hebt Bossard in der Mitteilung neugewonnene Aufträge im Schienenfahrzeugbau und in der Medizinaltechnik hervor.

Die Region Asien weist mit einer Zunahme um 34,0 Prozent auf 194,9 Millionen Franken das höchste relative Wachstum aus. Als Hintergrund führt die Gruppe Investitionen in die eigene Infrastruktur sowie in die Segmente Robotik und Elektronik an.

In der Region Amerika stiegen die Umsätze um 12,4 Prozent auf 226,2 Millionen Franken an. Hier streicht Bossard eine „fortschreitende Diversifikation der Kundenbasis unter anderem im Bereich Elektromobilität“ heraus.

Den vollständigen Jahresbericht will die Gruppe am 2. März dieses Jahres präsentieren. Dabei geht Bossard davon aus, eine Marge des Betriebsergebnisses auf Stufe EBIT „im oberen Bereich der anvisierten Bandbreite von 10 bis 13 Prozent“ ausweisen zu können. hs

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