AMAG steigert Marktanteile

25. Januar 2021 12:23

Cham ZG - Die Coronavirus-Pandemie hat den Schweizer Automarkt 2020 stark beeinträchtigt. Die von AMAG betreuten Marken haben dabei kleinere Einbussen als der Gesamtmarkt verzeichnet. Die Gruppe konnte die Marktanteile aller ihrer Marken steigern.

Das Unternehmen habe im von der Pandemie geprägten vergangenen Jahr „sehr solide gearbeitet“, schreibt die AMAG Gruppe in einer Mitteilung. Konkret hatte der Autoimporteur im Geschäftsjahr 2020 Umsätze in Gesamthöhe von 4,0 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Rückgang um 15 Prozent.

„In herausfordernden Zeiten zeigt sich die Stärke der AMAG und die gute Zusammenarbeit der verschiedenen Unternehmen der Gruppe mit unseren Händlern und Partnern“, wird Morten Hannesbo, CEO AMAG Group AG, in der Mitteilung zitiert. „Die Werkstätten haben 2020 sehr gut gearbeitet und es ist der Organisation auch gelungen, den Marktanteil aller unserer Marken zu steigern.“

Konkret hatte der Schweizer Automarkt 2020 insgesamt einen Rückgang von 24,0 Prozent im Jahresvergleich hinnehmen müssen. Die von AMAG vertretenen Marken hatten dagegen nur einen Rückgang von 22,2 Prozent verzeichnet. Damit habe die AMAG Gruppe ihren Marktanteil erstmals auf 30,1 Prozent erhöht, erläutert der Autoimporteur. Den grössten Zugewinn konnte dabei Audi mit 0,3 Prozent verbuchen. „In diesem besonderen Jahr haben alle unsere Marken zulegen können, zudem haben wir über 4406 ,Steckerfahrzeuge‘ und weitere 7676 Autos mit neuen Antrieben verkaufen können,“ erläutert Hannesbo.

Neben Neu- und Gebrauchtwagen bietet die Gruppe eine umfangreiche Auswahl zur Autonutzung vom Kurzzeitsharing bis zum Langzeitleasing sowie die Betreuung der Kundenfahrzeuge an. Damit könne AMAG „fast jedes Kundenbedürfnis rund um die motorisierte, individuelle Mobilität erfüllen“, meint Hannesbo. hs

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