Till Rümenapp leitet Forschungszentrum von ABB

27. Juli 2021 14:50

Baden AG - Das Schweizer Forschungszentrum von ABB in Baden-Dättwil bekommt eine neue Leitung. Per 1. August übernimmt Till Rümenapp den Chefposten. Der promovierter Elektroingenieur war bisher für ABB in Deutschland tätig.

Till Rümenapp übernimmt am 1. August die Leitung des Forschungszentrums von ABB in Baden-Dättwil. Laut Medienmitteilung ist Rümenapp promovierter Elektroingenieur. Er wird Nachfolger von Stefan Ramseier. Der hat den Forschungsstandort seit 2014 geleitet. Ramseier bleibt der ABB Unternehmensgruppe verbunden. Er wechselt in die von ABB mitgegründete Beratungsfirma Consenec. Dort sind ehemalige Führungskräfte der Firmen ABB, Bombardier, Ansaldo Energia und Hitachi ABB Power Grids versammelt, die älter als 60 Jahre sind. Sie bieten nach Angaben der Beratungsfirma einen Pool an grosser Lebens-, Berufs- und Führungserfahrung, der den Kunden zur Verfügung steht.

Der neue Leiter des ABB-Forschungszentrums in Baden-Dättwil hat laut Medienmitteilung zuletzt die Forschungs- und Entwicklungsabteilung der ABB-Division Distribution Solutions in Ratingen und Ladenburg in Deutschland geleitet. Rümenapp ist seit 2002 bei ABB. Er begann als Entwicklungsingenieur und besetzte seither verschiedene führende Positionen in der Forschung und Entwicklung von ABB, unter anderen als Product Group Technology Manager.

Als Leiter der Einrichtung in Baden-Dättwil arbeitet Rümenapp mit rund 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zusammen, die dort neue Ideen und Technologien für marktfähige Produkte entwickeln. Sie forschen nach Angaben von ABB in interdisziplinären Teams schwerpunktmässig zu Leistungselektronik, Energiespeicherung, ökoeffizienten Schaltanlagen und Digitalisierung.

Laut der Medienmitteilung hat ABB im vergangenen Jahr rund 1,3 Milliarden Dollar weltweit investiert, um seine Technologieführerschaft auszubauen. Schwerpunkte seien Forschung und Entwicklung und digitale Innovationen gewesen. ABB unterhalte Partnerschaften mit mehr als 100 führenden Universitäten und investiere in Start-ups. Weltweit beschäftigt ABB nach diesen Angaben rund 105'000 Mitarbeitende in mehr als 100 Ländern. gba 

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